Fine Art Galerie Zober Frede
MICHAEL
BIRGIT
FÜR BILDER
ZUM SEHEN, FÜHLEN & BERÜHREN
ZOBER-FREDE
ZOBER
GALERIE
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Bilder zum Sehen, Lesen und Hören

Als Michael Frede mich bat, ein paar Sätze über seine Bilder zu sagen, dachte ich, die kenne ich doch gar nicht, und dann nach intensiveren Betrachten: die sprechen doch für sich selbst. Ich bemerkte aber auch, dass sie eher leise sind. Ganz und gar nicht gemacht für den schnellen Kick. Sie motivieren zum intensiveren Hinschauen, sie fesseln den Blick nicht, sie lassen ihn wandern. Und wenn sie zum Betrachter sprechen, dann nicht laut sondern ruhig und leise aber dennoch eindringlich. Sie animieren dazu, darin zu lesen, um herauszufinden, was den Fotografen bewogen hat, gerade in diesem Augenblick den Auslöser zu drücken. Sie sind, um es einfach zu sagen, ein in sich ruhender Gegenpol zur hektischen Bildsprache moderner Alltagskommunikation. Es sind Orte, an denen das Auge, sich ausruhen kann und Entspannung findet. Alles, was das Leben heute so aufregend, schrill und schnell macht, fehlt ihnen. Es sind unaufgeregte Momente, wo das Herz ruhiger schlägt, in denen Demut zu spüren ist und wo der Betrachter sich vielleicht sogar gehalten fühlt, manches im Leben zukünftig anders anzugehen.

Michael Fredes Bilder lassen sich einfacher beschreiben, indem man sagt, was sie nicht sind: Sie sind das Gegenteil von marktschreierisch und trotzdem aufmerksamkeitsstark. Sie vermeiden jede digitale Effekthascherei und wirken dadurch umso authentischer. Sie benötigen keine exotischen Motive, obwohl deren Abgelegenheit ihnen oftmals diese Anmutung verleiht. Sie sind keine spektakulären Selbstinszenierungen des Autors sondern eher Anregungen zur Selbstfindung. Michael Fredes Bilder sind Beispiele bester Fotografie, die einem kurzen Augenblick den Glanz der Dauer schenken.

Heiner Henninges

 

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